Produktionsmitarbeiter/-helfer

Ein abwechslungsreicher, mitunter körperlich anstrengender Beruf im produzierenden Gewerbe, vielfältig einsetzbar und an zahlreichen Stellen des Produktionsprozesses im Unternehmen tätig.

Die wichtigsten Infos zu Einsatzgebieten, beruflichen Möglichkeiten, Weiterbildungs- und Aufstiegschancen und durchschnittlichem Gehalt.

Was zeichnet den Beruf des Produktionsmitarbeiters aus und was sind seine Haupttätigkeiten

Mitarbeiter der Produktion werden in Branchen eingesetzt, die Waren produzieren oder weiterverarbeiten. Sie werden für zahlreiche Tätigkeiten in diesen Unternehmen eingesetzt. Dazu zählen Montagearbeiten, Materialvorbereitungen zur Weiterverarbeitung, Arbeit an und mit Maschinen, Lager- und Reinigungstätigkeiten, die Qualitätskontrolle am Ende der Produktion oder das Verpacken der hergestellten Produkte für den Versand.

Viele der hergestellten Waren unterliegen dabei festgelegten Normen und Qualitätsstandards, die beachtet werden müssen. In der Regel wird die Einhaltung gerade zu Beginn der Tätigkeit von den direkten Vorgesetzten kontrolliert und die Arbeit protokolliert.

Eine spezielle Ausbildung ist für die Aufnahme der Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter/Produktionshelfer nicht erforderlich. Der Bewerber sollte jedoch einige wesentliche Eigenschaften mitbringen.

Dazu zählen:

  • er sollte körperlich zupacken können und eine entsprechende Arbeitsmentalität besitzen
  • genaue und fleißige Arbeitsweise
  • Flexibilität
  • Lernbereitschaft
  • Teamfähigkeit

Bringt er diese Voraussetzungen mit, dann ist er oder sie als Produktionsmitarbeiter/in für zahlreiche Unternehmen bestens geeignet.

ARBEITSORTE UND BRANCHEN

Wie bereits oben erwähnt, werden Produktionsmitarbeiter in zahlreichen Unternehmen des produzierenden Gewerbes benötigt. Das können sowohl kleine oder mittelständische Handwerksbetriebe sein als auch große Industrieunternehmen.

Durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche ergeben sich im Unternehmen unterschiedliche Arbeitsorte. Je nach Leistungsbeschreibung sind am Tag verschiedene Einsatzorte bei Produktionsmitarbeitern möglich.

Bei Mitarbeit in der Montage und Fertigung sind die klassischen Produktionshallen der Standardarbeitsort. Alle Lagerstätten sind als Teil des Logistikteams bei Lagerung und Versand ebenso möglich (In- wie Outdoor), ebenso die Qualitätskontrolle im Unternehmen oder die Arbeit außerhalb des Unternehmens. Letzteres kann als Monteur oder entsprechender Helfer z.B. ein Einsatz direkt beim Kunden oder allgemein beim Aufbau neuer Produktionsstätten sein.

Auch die flexible Arbeit an anderen Standorten des Unternehmens kann im Vertrag festgelegt werden.

Je nach Tätigkeit und Arbeitsort gestaltet sich der Arbeitsalltag flexibel und abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Herausforderungen.

Besonders in folgenden Branchen werden Produktionsmitarbeiter angestellt:

  • Metallverarbeitung (Maschinenbau, Produktionsstätten rund um Autos, LKW, landschaftliche Gerätschaften oder andere Fahrzeuge)
  • Elektrobranche
  • Holz- und Kunststoff verarbeitende Betriebe
  • Stoffproduktion und Verarbeitung (Textilindustrie)
  • Papier- und Druckindustrie
  • Pharmazeutische und andere chemische Betriebe
  • Lebensmittelproduzenten
  • Allgemeine Rohstoffverarbeitung und Produktion zahlreicher Waren für Freizeit und Alltag

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeit von Produktionsmitarbeitern richtet sich nach dem einstellenden Unternehmen und kann bei Tagen- und Stundenanzahl stark variieren.

Sowohl die vier Tage Woche ist möglich als auch die Arbeit an fünf oder mehr Tagen in der Woche. Die klassische 40-Stunden-Woche von 8-17 Uhr kann ebenso vorkommen wie Schichtbetrieb, der in vielen produzierenden Betrieben der Standard ist. Auch Wochenendarbeitszeit ist in solchen Unternehmen nicht nur zu Spitzenzeiten möglich. Bei großer, persönlicher Flexibilität lässt sich das Gehalt durch bezahlte Überstunden oder unliebsame Schichten in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen deutlich aufbessern.

Die Details der persönlichen Arbeitszeit werden im Arbeitsvertrag geregelt. Eine Vollzeit-, Teilzeittätigkeit oder Arbeit auf Stundenbasis ist für Produktionsmitarbeiter möglich. Daher eignen sich solche Tätigkeiten auch als Nebentätigkeit im Studium, als Teilzeitstelle in oder nach der Elternzeit oder für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Auch zu saisonalen Höhepunkten oder als Urlaubsvertretung werden Produktionsmitarbeiter immer wieder gesucht.

Vergütung

Das Gehalt von Produktionsmitarbeitern hängt stark von der Branche des einstellenden Unternehmens, dem örtlichen Umfeld, von der Arbeitszeit und natürlich von der Qualifikation und evtl. vorhandenen Berufserfahrung des Bewerbers ab. In der Regel erfolgt die Abrechnung nach den Tarifverträgen der Branche.

Das Grundgehalt liegt in der Regel zwischen 1.800 bis 2.500€ brutto. Dazu können Sonderzahlungen für spezielle Arbeitszeiten kommen, darunter Nacht-, Schicht oder Feiertags- und Wochenendzulagen. Weitere zum Teil tariflich vereinbarte Zulagen können Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen sein.

Ganz entscheidend bei der Höhe der Vergütung ist die Praxiserfahrung des Bewerbers. Seine Fähigkeit selbstständig, flexibel und verantwortungsbewusst zu arbeiten. Dies sollte er in die Vertragsverhandlungen einbringen und hat damit die Möglichkeit auf ein höheres Einstiegsgehalt.

Tipps für die Gehaltsverhandlungen finden sich im Netz und lassen sich in Gehaltsverhandlungen einbringen.

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